Häufige Fragen
Alles rund um die
Wärmepumpe.
Alle wichtigen Fragen zu Förderung, Kosten, Installation und Technik — klar und verständlich beantwortet.
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Förderung
8 Fragen
Die staatliche Förderung beträgt mindestens 30% der Investitionskosten — und kann je nach Situation auf bis zu 70% steigen:
- Basis-Förderung (BEG): 30% über die BEG-Bundesförderung (BAFA/KfW)
- Klimabonus: +20%, wenn eine funktionierende Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizung ersetzt wird
- Einkommensbonus: +30% für Haushalte unter 40.000 € zu versteuerndem Jahreseinkommen
- Effizienzbonus: +5% für besonders effiziente Geräte (z.B. natürliche Kältemittel)
Antragsberechtigt sind Eigentümer von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland. Das schließt ein:
- Privatpersonen (Eigennutzer & Vermieter)
- Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
- Unternehmen und gemeinnützige Organisationen
Der Ablauf ist klar geregelt — und wir übernehmen den komplizierteren Teil:
- Schritt 1: Kostenloser Beratungstermin bei Ihnen vor Ort
- Schritt 2: Angebot + Fördercheck — wir ermitteln Ihren maximalen Fördersatz
- Schritt 3: Vor dem Auftrag stellen wir Ihren Förderantrag bei BAFA/KfW
- Schritt 4: Installation nach Bewilligung
- Schritt 5: Verwendungsnachweis einreichen → Auszahlung
Seit 2024 läuft die Heizungsförderung ausschließlich über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Die BAFA ist für Heizungen nicht mehr zuständig.
Die KfW zahlt den Zuschuss direkt auf Ihr Konto aus — kein Kredit, keine Rückzahlung. Alternativ gibt es auch einen KfW-Ergänzungskredit mit vergünstigtem Zinssatz für den nicht geförderten Anteil.
Die KfW zahlt den Zuschuss direkt auf Ihr Konto aus — kein Kredit, keine Rückzahlung. Alternativ gibt es auch einen KfW-Ergänzungskredit mit vergünstigtem Zinssatz für den nicht geförderten Anteil.
Nach Einreichung des vollständigen Verwendungsnachweises (nach Installation) dauert die Auszahlung durch die KfW in der Regel 4–8 Wochen. Den Antrag stellen wir für Sie bereits vor der Installation, um Zeit zu sparen.
Ja. Vermieter sind genauso förderberechtigt wie Eigennutzer. Beim Einkommensbonus gilt jedoch das Haushaltseinkommen des Eigentümers, nicht der Mieter. WEGs können anteilig fördern — je nach Anzahl der Wohneinheiten.
Ja — PV-Anlage und Wärmepumpe werden separat gefördert und schließen sich nicht gegenseitig aus. Eine eigene PV-Anlage kann die Betriebskosten der Wärmepumpe zusätzlich deutlich senken, da die Pumpe den günstig selbst erzeugten Strom nutzt.
Für die reine Heizungsförderung (BEG Einzelmaßnahme) ist kein Energieausweis erforderlich. Ein Energieberater wird jedoch für die Antragstellung benötigt — wir arbeiten mit zertifizierten Energieberatern zusammen und organisieren das für Sie.
Kosten & Finanzierung
7 Fragen
Die Gesamtkosten hängen von Gebäudegröße, Wärmepumpentyp und Aufwand der Installation ab. Als Richtwerte:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: 18.000 – 35.000 € (inkl. Montage)
- Sole-Wasser (Erdwärme): 25.000 – 50.000 € (je nach Tiefenbohrung)
Ja. Durch unsere Partnerschaft mit Viessmann bieten wir eine Finanzierung zu 0% Effektivzins an — ohne Anzahlung. Die gesamte Anlage inklusive Montage wird finanziert. Solange die Finanzierung läuft, haben alle Geräte volle Herstellergarantie.
✓ Fragen Sie uns im Beratungsgespräch nach den aktuellen Konditionen.
Im laufenden Betrieb ja — wenn das Haus gut gedämmt ist. Eine moderne Wärmepumpe erzeugt aus 1 kWh Strom etwa 3–5 kWh Wärme (COP 3–5). Bei einem Strompreis von 0,30 €/kWh kostet eine kWh Wärme effektiv nur ~0,06–0,10 €.
Gas kostet je nach Tarif 0,08–0,14 €/kWh Wärme (ohne Effizienz-Abzug). Dazu kommen steigende CO₂-Abgaben auf Erdgas, die den Vorteil der Wärmepumpe weiter vergrößern.
Gas kostet je nach Tarif 0,08–0,14 €/kWh Wärme (ohne Effizienz-Abzug). Dazu kommen steigende CO₂-Abgaben auf Erdgas, die den Vorteil der Wärmepumpe weiter vergrößern.
Für ein typisches Einfamilienhaus (150 m², Baujahr 2000, teilgedämmt) rechnen wir mit 3.500–5.500 kWh Strom pro Jahr für Heizung und Warmwasser. Bei 0,30 €/kWh sind das ca. 1.050–1.650 € im Jahr. Mit günstigem Wärmepumpentarif (oft 0,23–0,26 €/kWh) lässt sich noch mehr sparen.
Nach Abzug der Förderung amortisiert sich die Investition bei einem typischen Einfamilienhaus nach 8–14 Jahren. Die Lebensdauer einer Wärmepumpe beträgt 20–25 Jahre — es gibt also einen komfortablen Puffer. Bei steigenden Gaspreisen verkürzt sich der Amortisationszeitraum.
Ja. Viele Energieversorger bieten spezielle Wärmepumpentarife mit 10–20% Rabatt gegenüber dem Normaltarif an. Dafür ist ein zweiter Zähler notwendig (Mehrkosten ~200 €). Wir empfehlen, direkt nach der Installation einen Tarif zu vergleichen — z.B. über Verivox oder Check24.
Bei uns ist die jährliche Wartung durch unser eigenes Team im Preis inklusive — für das erste Jahr. Danach liegt der Wartungsvertrag je nach Anlage bei 150–300 € pro Jahr. Die Inspektion umfasst Filterreinigung, Kältemittelsystem-Check, Effizienzprüfung und Steuerungsupdate.
Technik
8 Fragen
Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank: Sie entzieht der Außenluft (oder dem Erdreich) Wärme und gibt diese ins Haus ab. Ein Kältemittel verdampft bereits bei tiefen Temperaturen, wird komprimiert (dabei erwärmt es sich stark) und gibt die Wärme über einen Wärmetauscher an die Heizung ab. Aus 1 kWh Strom werden so 3–5 kWh Wärme.
Beide Typen haben Vor- und Nachteile:
- Luft-Wasser-WP: Günstiger in der Anschaffung, keine Erdarbeiten, einfacher zu installieren. Effizienz sinkt bei sehr kalten Außentemperaturen leicht.
- Sole-Wasser-WP (Erdwärme): Gleichmäßig hohe Effizienz das ganze Jahr, da die Erdtemperatur konstant ist. Höhere Investition durch Tiefenbohrung.
Moderne Außengeräte arbeiten mit 45–55 dB(A) — etwa so laut wie ein laufender Kühlschrank oder normales Hintergrundgespräch. Mit richtigem Standort (Mindestabstand zu Fenstern und Grundstücksgrenze beachten) sind Nachbarschaftsbeschwerden selten. Wir planen den optimalen Aufstellort bei der Begehung.
Nein. Wärmepumpen arbeiten am effizientesten mit Niedertemperatursystemen (Vorlauf 35–45°C), also Fußbodenheizungen oder großen Heizkörpern. Bestehende normale Heizkörper funktionieren oft auch — besonders nach einer Dämmverbesserung. Wir prüfen Ihre vorhandene Heizfläche und berechnen, ob Tausch oder Anpassung nötig ist.
Ja. Nahezu alle modernen Wärmepumpen können Trinkwasser auf bis zu 60°C erwärmen. Für die Legionellen-Prävention gibt es eine automatische Thermische Desinfektion (einmal wöchentlich auf 60°C aufheizen). Größere Haushalte nutzen oft einen zusätzlichen Pufferspeicher (200–300 Liter).
Viele Luft-Wasser-Wärmepumpen bieten eine „Reversibility" — also die Möglichkeit, im Sommer zu kühlen. Dabei wird der Prozess umgekehrt: Die Wärme aus dem Haus wird nach außen abgeführt. Die Kühlung erfolgt sanft über die Fußbodenheizung (Strahlungskühlung) und ist angenehmer als Klimaanlagen.
In den meisten Fällen nicht. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bis 10 kW läuft in der Regel am vorhandenen 3-Phasen-Anschluss. Größere Anlagen (über 12 kW) können einen stärkeren Anschluss benötigen. Wir klären das vorab mit dem örtlichen Netzbetreiber und melden die Anlage korrekt an.
Moderne Geräte verwenden zunehmend natürliche Kältemittel wie R290 (Propan), die einen sehr geringen Treibhausgaseffekt haben (GWP = 3, im Vergleich zu alten Mitteln mit GWP > 2000). Wir empfehlen bevorzugt Geräte mit R290 — sie erhalten auch den Effizienzbonus bei der Förderung.
Installation & Ablauf
6 Fragen
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus installieren wir in der Regel in 2–5 Tagen. Erdwärmepumpen dauern länger (Bohrungen 1–3 Tage zusätzlich). Während der Installation bleiben Sie über den Fortschritt informiert — und haben immer denselben Ansprechpartner.
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in NRW in der Regel genehmigungsfrei, sofern Lärm- und Abstandsgrenzwerte eingehalten werden. Wir kennen die lokalen Vorgaben in Bottrop, Essen, Gelsenkirchen und Umgebung und planen entsprechend. Anmeldungen beim Netzbetreiber übernehmen wir.
- 1. Kontakt: Formular, Telefon oder E-Mail — Antwort innerhalb von 24h
- 2. Begehung: Kostenloser Vor-Ort-Termin mit einem unserer Fachberater
- 3. Angebot + Fördercheck: Detailliertes Festpreisangebot inklusive Förderberechnung
- 4. Förderantrag: Wir stellen vor Auftragserteilung alle Anträge
- 5. Montage: Durch eigene Fachkräfte aus Bottrop
- 6. Einweisung + Übergabe: Wir erklären alles und sind danach erreichbar
Nein — grundsätzlich nicht. 100% unserer Installationen werden von festangestellten Fachkräften aus Bottrop durchgeführt. Das ist uns wichtig: Sie haben vom ersten bis zum letzten Tag denselben Ansprechpartner, und wir stehen mit unserem Namen für die Qualität.
Die Unterbrechung der Heizung ist kurz und planbar. Wir koordinieren die Montage so, dass die Unterbrechungszeit minimiert wird — in der Regel maximal ein halber Tag. Bei Bedarf stellen wir Elektroheizer zur Überbrückung zur Verfügung. Installationen im Winter sind problemlos möglich.
Den Rückbau und die fachgerechte Entsorgung Ihrer alten Heizanlage übernehmen wir vollständig. Gas-Anschlüsse werden ordnungsgemäß abgesperrt, Öltanks werden nach Norm gereinigt und entsorgt. Alles aus einer Hand — keine Koordination mehrerer Handwerker nötig.
Wartung & Garantie
5 Fragen
Die Herstellergarantie beträgt je nach Marke 2–5 Jahre ab Inbetriebnahme. Bei unserer 0%-Finanzierung über Viessmann gilt: Solange die Finanzierung läuft, haben alle Geräte volle Herstellergarantie. Zusätzlich bieten wir optionale Serviceverträge mit erweiterten Garantieleistungen an.
Eine jährliche Wartung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben (anders als bei Gasheizungen), aber dringend empfohlen. Sie erhält die Effizienz, verlängert die Lebensdauer und ist oft Voraussetzung für die Herstellergarantie. Wir bieten Wartungsverträge ab 150 €/Jahr an.
Kunden mit Wartungsvertrag erreichen uns über eine Prioritäts-Hotline und erhalten bevorzugte Terminvergabe. In vielen Fällen lässt sich die Störung telefonisch oder per Fernwartung (bei vernetzten Geräten) direkt beheben. Vor-Ort-Einsätze im Ruhrgebiet sind meist innerhalb von 24–48 Stunden möglich.
Bei regelmäßiger Wartung haben Wärmepumpen eine Lebensdauer von 20–25 Jahren. Damit sind sie langlebiger als die meisten Gasheizungen (15–20 Jahre). Verschleißteile wie Kältemittel oder Ventile können kostengünstig ausgetauscht werden.
Einige Dinge können Sie selbst erledigen:
- Außengerät: Freihaltung von Laub, Schnee und Bewuchs (mind. 50 cm Abstand)
- Luftfilter: Je nach Modell alle 3–6 Monate reinigen oder tauschen
- Heizkörper entlüften: Bei Geräuschen im Heizkreislauf
Altbau & Sonderfälle
5 Fragen
Ja — aber mit realistischen Erwartungen. Im schlecht gedämmten Altbau kann die Effizienz (COP) geringer ausfallen. Unser Ansatz: Wir prüfen vorab den Wärmebedarf Ihres Gebäudes und empfehlen ggf. begleitende Dämmmaßnahmen. Häufig reicht eine Kombination aus Wärmepumpe + Pufferspeicher + kleinen Dämmverbesserungen für wirtschaftlichen Betrieb.
In vielen Fällen ja — es kommt auf die konkrete Situation an. Das Außengerät muss optisch integriert werden, was mit moderner Technik oft lösbar ist. Wir stimmen den Aufstellort mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde ab und erarbeiten gemeinsam eine Lösung.
Hauptthema: Schall und Abstandsregeln. Das Außengerät muss ausreichend Abstand zur Grundstücksgrenze und den Fenstern des Nachbarn haben. Wir kennen die NRW-Regelungen und planen den optimalen Aufstellort — inklusive Schwingungsentkopplung und Schallschutzwänden, falls nötig.
Nicht zwingend. Wir berechnen vorab die Heizlast jedes Raums und prüfen, welche Heizkörper bei niedrigeren Vorlauftemperaturen (40–50°C) noch ausreichend heizen. Oft müssen nur einzelne Heizkörper vergrößert werden — das ist kostengünstiger als ein Kompletttausch.
Gerade im Altbau mit höherem Energiebedarf ja. Die PV-Anlage liefert günstigen Eigenstrom für die Wärmepumpe. Moderne Wärmepumpenregelungen (Smart Grid Ready) können automatisch bei hoher PV-Produktion mehr heizen oder den Warmwasserspeicher aufladen — das maximiert den Eigenverbrauch und senkt die Stromkosten weiter.
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Unsere Fachberater aus Bottrop beantworten Ihre Fragen — telefonisch, per E-Mail oder direkt bei Ihnen zu Hause.